Ivo Sasek bei UPF Switzerland
„Der Weg zum i
nterreligiösen Weltfrieden“

Die UPF (Universal Peace Federation) hat beratende Funktion bei den Vereinten Nationen (UN). Sie lud im September Vertreter aus unterschiedlichsten Hintergründen zur internationalen Weltfriedenskonferenz ein. Auch Kla.TV-Gründer Ivo Sasek referierte dort zum Thema „Der Weg zum interreligiösen Weltfrieden“. In seiner kompakten Rede erfahren Sie, was die Menschheit von Tierschwärmen lernen kann und wie er es schon bereits mit tausenden Menschen praktisch lebt.


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Während noch immer Kriege, Ungerechtigkeiten und Konflikte aller Art das Antlitz der Erde verwüsten, hat es noch nie ein so breites Engagement für Frieden und die Förderung der Menschenwürde gegeben. „Frieden und Sicherheit, braucht heute die Stimmen all jener, die sich zutiefst um Frieden kümmern, insbesondere der religiösen Führer!“. Mit diesem Motto lud die Universal Peace Federation (UPF) am 21. September 2018, zur Internationalen Weltfriedenskonferenz ein. Diese fand in den Lokalitäten des World Council of Churches in Genf statt.

Der UPF obliegt ein allgemeiner Beratungsstatus im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (UN). Sie rief zur aktiven Mitgestaltung des Weltfriedens auf. Zum 37. Weltfriedenstag kamen nicht nur religiöse Führer aus unterschiedlichsten Hintergründen zu Wort: Christen, Juden, Moslems, Sikhs, Hinduisten, usw. – sondern auch Vertreter aus Politik, Wissenschaft und diverser internationaler Organisationen.

Auch Ivo Sasek, Gründer von OCG, Kla.TV, AZK und weiterer freier Medienangebote folgte der Einladung und referierte zum Thema „Der Weg zum interreligiösen Weltfrieden.“ Kla.TV veröffentlicht nachfolgend seine Rede als Beitrag zur interreligiösen Vereinigung für Frieden und Entwicklung. Was kann die Menschheit jedes nationalen, wirtschaftlichen, politischen, religiösen usw. Hintergrundes von Tierschwärmen lernen? Erleben Sie kompakte Antworten aus dem Mund eines Mannes, der aus einem Erfahrungsschatz von vier Jahrzehnten schöpft und dieses Geheimnis bereits mit tausenden Menschen praktisch auslebt.

Internationale Friedenskonferenz, Rede von Ivo Sasek wird uns jetzt hier seine Vorstellung von den Möglichkeiten, wie wir einen dauerhaften Frieden erreichen können, geben. Ich gebe das Wort an Mr. Ivo Sasek.

Ivo Sasek: Danke, dass ihr noch Geduld habt zuzuhören nach so vielen Beiträgen. Ich will mich dazu äussern, was meine Überzeugung ist, was der Weg zum interreligiösen Weltfrieden ist, zum Weltfrieden überhaupt. Ich denke es liegt allem voran am Bewusstsein, dass wir erkennen, dass die Menschen aus einem Organismus bestehen. Die Menschheit ist ein Organismus und nicht irgendetwas anderes. Und wenn ich diesen Satz sage, dann weiss ich aus 40-jähriger Erfahrung mittlerweile, dass die meisten Menschen das jetzt metaphorisch verstehen. Ein Organismus, ein tolles Bild, ein tolles Gleichnis, aber ich möchte gleich zu Anfang feststellen, wir sind ein Organismus. Und nicht nur die Christen, für die Christen lesen wir es in der Bibel in 1. Korinther 12, folgendermassen: „Denn gleich wie der Leib, also der Körper einer ist (Zahlwort) und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber obgleich viele, einen Leib bilden, so auch der Christus.“

2000 Jahre lang haben wir verstanden, dass das für uns Christen gilt, aber wichtig ist zu erkennen das „der Christus“, da steht nicht wir Christen sind so sondern der Christus ist so. Der Christus, dieser Begriff, das wäre eine längere theologische Erläuterung nötig. Das bedeutet einfach Gott unter den Menschen, Gott um die Menschen, Gott in den Menschen. Das ist der Christus, der wirksame Geist Gottes, der die Menschheit als einen Organismus lebt. Unser Problem, warum wir nicht weiterkommen.

Wir verstehen die meisten Dinge metaphorisch, wie sagt man, als Metapher besser gesagt, als Gleichnis anstatt als Wirklichkeit. Christen lesen die Bibel im Konjunktiv, also in der Möglichkeit- oder Wunschform statt im Indikativ, in der Wirklichkeitsform. Dasselbe für jede andere Religion, dasselbe Problem. Und darum kommen wir nie weiter. Die Bibel, und ich denke auch im Koran, die Bhagavad Gita überall ist dasselbe zu finden. Unsere religiösen Schriften versuchen uns seit Jahrtausenden beizubringen, dass Gott in uns Menschen drin lebt. Wir verbannen Ihn in den Himmel.

Wir warten auf, Christen warten auf Jesus vom Himmel. Die Moslems warten auf ihren Mädi oder Madi, ich weiss nicht genau, wie man es ausspricht. Die Esoteriker warten auf die Ausserirdischen. Die Politiker, die Menschen warten auf die Amis. Auf der Welt funktioniert das alles nicht. Gott wohnt in uns Menschen drin und das ist ganz eine wichtige Grunderkenntnis. Also, wir können uns zwar wie die Kommunisten als Genossen bezeichnen, uns verhalten wie Interessengemeinschaften. Dem Naturell aber, der Beschaffenheit nach sind wir Organismus. Ist ein riesen Unterschied.

Ein Organismus wird gelebt. Wir Menschen aber hier unten kennen keinen Frieden, weil wir immer selber versuchen, aus eigener Kraft, aus eigener Weisheit aus eigenem Gutdünken. Aus eigener Irgendwas. Alles eigen. Aber der Organismus, wenn die Menschheit ein Organismus ist, ein Körper wird gelebt. Und das ist für die Menschen eine Bedrohung. Sie denken, ja, ich will nicht gelebt werden, ich will frei sein. Aber ich sag mal, wir werden gelebt. Wir werden geatmet. Versuchen wir mal aufzuhören mit atmen, dann werden wir merken, wir werden geatmet. Keiner von uns schlägt das Herz selber, stimmt doch, oder.

Unser Herz wird geschlagen. Wir werden gehungert und gesättigt, ja. Wir müssen zwar essen und trinken. Aber wir werden gedürstet. Das geschieht alles mit uns. Und das ist uns nicht Bedrohung. Sondern, das ist so. So ist das Leben. Wenn wir wieder begreifen, dass wir ein Organismus sind. Dass die ganze Menschheit ein Organismus ist. Nicht nur die Christen unter sich, sondern Christen, Moslems, die ganzen Religionen. Aber da gehört auch Politik, die Wissenschaft, da gehören alle dazu. Jeder einzelne Mensch, wenn wir wieder begreifen, wir sind Organismus, wo jeder eine andere Aufgabe hat, nicht widersprüchlich. Bizeps, Trizeps. Der eine kann nur immer ziehen, der andere nur immer abstossen. Aber es ist eine Ergänzung. Ist nicht ein Widerspruch. Es braucht beide.

Also, wir können uns Familie nennen. Zunehmend ist es schön, dass wir uns Familie nennen, Brüder, Schwestern. Das ist gut so, wir sollen leben wie eine Familie. Aber wir sind von der Beschaffenheit ein Organismus. Es bleibt dabei. Wir können nicht als Vereine leben auch nicht als kirchliche Vereine. Wir können Clubs gründen, so viele wir wollen. Die Funktionalität aber wird immer die eines Organismus sein. Wo Gott in uns die Dinge machen muss.

Dass es so ist, hat neuerdings auch die Quantenphysik herausgefunden. Es ist alles miteinander, voneinander abhängig, miteinander verwoben. Geist, Seele und Leib, wir bilden einen Organismus. Was in meinem Herzen drin ist, dringt in dein Herz. Was in deinem Herzen drin ist, dringt in mein Herz. Alles hat auf alles eine krasse Auswirkung. Also, wir müssen gelebt werden. Sonst machen wir immer weiter mit unserer eigenen Weisheit. Wir müssen es lernen, wie man an Gottes Weisheit andockt. Wie man an Gottes Wollen andockt.  An Gottes Wohlgefallen und an Gottes Missfallen. Das muss uns alles gegeben werden. Und solange wir nicht lernen, als Organismus zu leben, ein Haupt über uns, das uns lebt, wird hier unten kein Friede sein, nicht mal zu Hause, unmöglich. Als Jesus gekommen ist, haben wir auch als Christen oft für uns reserviert, gepachtet, aber es ist nicht ein christliches Privileg. Jesus ist gekommen, um uns als Menschensohn zu zeigen, wie ein Mensch mit Gott zusammen eine Einheit bildet.

Er ist nicht für Juden gekommen allein, oder dann später für uns Christen. Er ist für die Welt gekommen. Darum steht in der Bibel: Christus ist auch für alle gestorben. Um allen EINE Botschaft zu bringen. Was ist das? Gott im Menschen. Johannes 17, sein hohepriesterliches Gebet in der Bibel, betet er und das wird seit 2000 Jahren missverstanden. „Vater, dass sie, die ganze Menschheit, dass sie alle 1ns seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir, …“ Das war seine, Jesu, ständige Botschaft: Gott lebt im Menschen. Alle Werke, die er getan hat, die Zeichen, Wunder, die Machttaten waren Ausdruck, dass der lebendige Gott in Seiner Weisheit, in Seiner Kraft im Menschenleib drin wohnt.

Und wenn Jesus hier gebetet hat, dass die Menschen oder seine Jünger vorgängig, dass sie 1ns seien, war das nicht ein Gebet um etwas, das noch nicht wäre und erst noch werden muss. Es ist ein Gebet um die Inbetriebnahme dessen, was schon da ist. Wir wurden als Geschöpfe für Gott geschaffen, für IHN heisst es Kolosser 1, für IHN, hinein in IHN, für Seinen Zweck, dass ER uns lebt als Haupt. Jesus ist nicht gekommen um zu beten „ach, mach sie zu einem Organismus“. Er ist gekommen, weil er wusste, wir SIND ein Organismus, hat er um die Inbetriebnahme gebetet, dass wir auch funktionieren als Organismus.

Also, wir müssen nicht beten, dass wir 1ns werden, wir sind schon 1ns, physikalisch, geistig vereinigt, als Organismus geschaffen. Aber wir müssen nach den Gesetzmässigkeiten eines Organismus leben, und zwar als Gemeinschaft. Und das war Jesu Gebet, auch in Vers 22, wo er betet um die „Herrlichkeit, die du, Vater, mir gegeben hast, die habe ich ihnen übergeben, damit auch sie 1ns seien, gleichwie wir eins sind“. Also gleich, so wie Jesus und der Vater. Und diese Einheit geben kann man auch so übersetzen, er hat diese 1nsheit „vermittelt“. Er hat den Menschen, den Jüngern vorab, beigebracht, dass Gott im Menschen drin lebt, hat es so demonstriert. Also, Inbetriebsetzung, das war Jesu Gebet, dass wir auch, weil wir Organismus SIND, auch als Organismus leben und funktionieren. Jetzt der nächste Schritt, wie es hinkommt in dieses Gelebtwerden, in diese göttliche Dimension. Wir müssen als Menschen die Erkenntnis wieder zurückgewinnen, wie wird ein Organismus navigiert? Wie wird er gelebt? Geschieht jetzt eine Stimme vom Himmel? Wie ist es möglich, dass alle miteinander in Harmonie zusammengelebt werden?

Ich sag vorab: Nur Gott kann das! Wir können uns tausend solche Konferenzen leisten, wir werden uns zum Schluss immer wieder im Kreis herumdrehen, bis wir verstanden haben, wie das Navigationsprinzip funktioniert. Weil wir eine andere Beschaffenheit sind, wir gehen von falschen Voraussetzungen aus. Also, wie funktioniert es? Ich muss es halt kurz machen, weil ich nur wenig Zeit habe. Ich vergleiche es mit den Tierschwärmen. Wir können alle Tierschwärme checken. Heuschreckenschwärme, ich habe hier ein paar Bilder mitgebracht, das sind Milliarden vielleicht. Diese können in 0,6 Sekunden die Richtung ändern. Wer regiert sie? Wo ist der König? Wo ist der Herrscher? Sehen wir, das sind die Prinzipien, so lebt Gott die ganze Schöpfung. Völlig normal für die Tiere. Dasselbe ist bei den Vogelschwärmen, dasselbe ist bei den Fischschwärmen, dasselbe ist bei den Mikroorganismen. Woher wissen Milliarden und Abermilliarden Mikroorganismen, welche Substanzen sie den Bäumen an die Wurzeln zu führen haben?

Sie wissen es, weil Gott der Allwissende ist, weil Gott in jedem Atom, in jedem Molekül lebt. Weil Gott alles lebt in dieser Schöpfung. Alles: die Tierwelt lebt er, und uns Menschen will er leben. Nur im Unterschied zu den Tieren, will er unser Einverständnis. Er will, dass wir mit IHM mittanzen, könnte man sagen. Mit Ihm mitgehen. Wir müssen sein wie die Tiere. Von daher, die Elefantenherden wissen, was sie zu tun haben, die Gnus wissen, wann sie wo durchzuspazieren haben. Alle Tiere machen es uns eigentlich vor, dass es möglich ist, dass Gott navigieren kann.

Jetzt komme ich zum entscheidenden Punkt. Und das ist vielleicht das Wichtigste, was ich zu sagen habe nebst dieser Wiederholung der Offenbarung, dass wir ein Organismus sind. Was ist jetzt genau die Navigation, wie können wir als Menschen, wenn wir so verschieden sind, Millionen, Milliarden Menschen, wie können wir verstehen, wann was dran ist? Es ist ganz einfach, Jesus hat es uns alles vorgelebt. Als die Jünger wissen wollten, wie man Gott gehorcht. Er hat grundsätzlich mal gesagt, meine Schafe hören meine Stimme, und das ist nicht ein christliches Privileg, gilt für alle Menschen: Also, wir Menschen sind geschaffen worden als Gottes Geschöpfe, die Gottes Stimme hören können, wir sind veranlagt, das wir das können, aber wir müssen auch wissen, wie sie funktioniert.

Jesus hat es so erklärt, er sagt, kann man nachlesen in Johannes 14,27, er sagt „Ich gebe euch meinen Frieden.“ Ja wir bemühen uns um unseren Frieden, unsere Friedensverträge unsere Friedenskonferenzen. Ich werde euch „meinen Frieden geben“, sagt er, wir brauchen Gottes Frieden. Und er sagt, dieser Frieden ist weit über dem angelegt was menschlich an Friede gekannt wird. Es ist tiefer. Eine andere Stelle sagt es über Jesus so, Johannes 1.4, wird Jesus so beschrieben, „in ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“

Also, nicht die Philosophie war das Licht der Menschen, nicht die Worte, die er gesprochen hat, war das Licht der Menschen, sondern das Leben, das von ihm ausging, weil Gott was durch ihn gewirkt hat, hat Leben, Frieden, göttlichen Frieden in den Menschen geweckt. Ich sag es noch mit einer anderen Stelle. Ich rede jetzt halt von der Bibel her, aber es sind Prinzipien, die für alle Menschen gleich sind. 1. Korinther 4,20: da steht geschrieben, „denn die Königsherrschaft Gottes“, und das ist die Navigation, „die Königsherrschaft Gottes ergeht, oder manifestiert sich nicht im Wort“, steht dort geschrieben, „sondern in Kraft“, griechisch: dynamis. Das heisst, wie navigiert Gott uns Menschen, gleich wie die Tierwelt? Er navigiert uns durch Kraftwirkung. Dynamis bedeutet auch Energie, bedeutet wirksame Beeinflussung. Eben, und ich wiederhole noch mal, wie beeinflusst uns Gott?

Jedes Wort das wir reden, jeder Gedanke, den wir denken, wird beeinflusst, wird begleitet von einer wirksamen Kraft. Und die müssen wir wieder finden lernen, kennen lernen, wieder sensibilisiert werden. Wir haben unsere Köpfe sensibilisiert auf unsere Worte, die wir sprechen, auf unsere Theologien, auf unsere Vergleiche. Wir müssen wieder die Herzensstimme hören, ja. Jeder Gedanken, den wir denken, wird von einer Kraft begleitet, die hoch oder nieder führt im Inneren. Denke etwas Negatives und du merkst, es geht runter. Stimmt das? Mach etwas Negatives und du spürst, die Kraft in dir geht runter. Mach etwas, was gottgemäss eingehaucht wurde in dich, und du spürst, wie die Kraft hoch geht.

Und das besondere ist, alles was Gott tut, geht bei uns gleichsam, bei allen gleichzeitig. Es ist nicht bei dem einen hü, bei dem anderen hott. Das ist der Unterschied, wenn sein Friede wirkt. Also sein wirksamer Friede, sein wirksames göttliches Leben ist unser Navigationsprinzip. Und das ist unsere Spezialität geworden, als OCG, seit Jahrzehnten. Wir machen das mit tausenden von Leuten,…, lernen wir die göttliche Schwarmintelligenz im Sinne, dass wir miteinander surfen lernen, mitgehen lernen mit den Wirkungen Gottes, mit seinem Geist. Da machen wir heute Bemessungen, seit vielen Jahren, kommen tausende Leute, um zu lernen, kann man in drei Tagen lernen, wie man mit dieser Navigationskraft, mit dieser wirksamen Gotteswirkung, mit dieser Beeinflussung des göttlichen Lebens und Friedens, wieder mitgehen kann.

Und wir lernen das, dass jeder einzelne Gedanke, können wir mit der Zeit bemessen, selber oder gemeinschaftlich, ist Gottes Frieden drauf oder nicht drauf. Ist das Wort, das ich spreche, führt es hoch oder runter? Sind die Werke, die ich tue, führen sie hoch oder runter? Wirkt Seine Kraft? Ich möchte schon zum letzten Gedanken kommen. Und den finden wir in Philipper 4 Vers 7 in der Bibel bei uns. Da heisst es: „Und der Friede Gottes“, jetzt reden wir also von dem Frieden der höher ist als der menschliche Friede, da heisst es, „der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken, eure Wahrnehmung bewachen, oder bewahren.“

Das ist die Anweisung, wie Jesus es uns gelehrt hat, für alle Menschen. Das heisst der Friede Gottes ist wie ein Leibwächter, so kann man dieses Wort übersetzen. Er überwacht unsere Wahrnehmungen, er überwacht unsere Gedanken, er überwacht unsere Taten, unsere Vorhaben und ist wie ein Leibwächter, beschützt er uns. Aber das funktioniert nur, wenn wir kraftorientiert wieder leben. Das ist mein Appell an uns alle, an alle Religionen gleicherweise, es ist kein Unterschied, es ist nicht ein christliches Privileg. was ich hier gepredigt habe, dass wir wieder kraftorientiert leben lernen, dass wir die Kraft Gottes wieder kennenlernen, das muss bei uns Päpsten anfangen, oder. Ob wir jetzt christliche, katholische, jüdische oder muslimische Päpste sind, es gibt überall Päpste, ja, wir haben überall Führer und die stehen eigentlich hauptsächlich auf dem Schlauch, oder.

Aber wenn wir wieder lernen, kraftorientiert zu leben, dann können wir auch unsere Leute, die wir hirten, die wir begleiten, dieses kraftorientierte Leben wieder lehren und wir erfahren das mit hunderten verschiedensten Denominationen, die wir zusammengeführt haben, die miteinander schwarmmässig arbeiten. So haben wir ungefähr 170 TV-Studios miteinander aufgebaut, haben 9½ Tausend Sendungen allein in den letzten paar Jahren gemacht, machen alles zusammen wie Schwärme. Wir können die grössten Veranstaltungen in einer halben Stunde abbauen, wo man sonst eine ganze Woche braucht, weil wir gelernt haben, schwarmmässig zu gehen. Gelernt haben in den Anfangsgrundzügen noch, aber wir können aus der Praxis sagen, das funktioniert mit Tausenden Menschen, das funktioniert mit der ganzen Welt.

Aber wir müssen wieder sensibilisiert werden, und wir stellen uns gerne zur Verfügung für alle, die sich interessieren, an diesem Prozess des Lesens des Friedens, der Stimme, der Führung wieder anzudocken. Ich danke für die Aufmerksamkeit. Wichtiger Nachtrag: Wichtig ist zu unterscheiden, Friede ist nicht ein Ziel, Friede ist der Weg, Friede IST der Power. Wir Menschen haben aus uns nicht die Ambition, Gutes zu tun. Wir Menschen haben nicht die Kraft, durchzuhalten, wir Menschen haben nicht die Kraft, zu vergeben, wir Menschen haben nicht die Kraft, Visionen zu entwickeln, die funktionieren, weil der Beste von uns ist so gut wie ein Staubkorn, uns fehlt doch die Gesamtübersicht, uns fehlt es an allem, ja.

Aber das Erkennen, dass hier eine Kraft ist, die uns lebt, die uns befähigt, die in uns liebt, die in uns erkennt, das ist der Weg, der Friede ist der Weg, the power. Also, ich bin jetzt 40 Jahre mit diesem Geheimnis vertraut. Ich bin wie ein Wellensurfer, also, die Kraft, von der ich spreche, ist eine Kraft, die uns selbst im Tod die power gibt, um zu sterben. Und das ist der Punkt: Wir können nicht sterben, wir können nicht loslassen, wir können uns nicht verleugnen aus eigener Kraft. Aber wir sehen Zeugnisse von Menschen, die unter diesem göttlichen Frieden ist, wie ich es da erklärt habe: „Meinen Frieden gebe ich euch“ und er sagt: Dieser Friede geht über den menschlichen Verstand.

Der geht über die menschlichen Fähigkeiten. Da haben wir Menschen gesehen, die haben selbst auf dem Scheiterhaufen noch gesungen. Wo sie von den Löwen verzehrt wurden, war dieser Friede noch stärker. Es ist eine Energiemaschine, der Friede Gottes, und er ist im Moslem genauso drin wie im Christen, wie im Juden, wie im Hindu, der ist in jedem Menschen drin, aber es hängt davon ab, richte ich mich auf das aus oder nicht. Ich muss mich auf dieses Experiment, kraftorientiert zu leben, muss ich mich einlassen, das ist wie ein Vertrag, wie ein Handschlag, wie eine Heirat. Und so lange ich das nicht beachte, dass diese Energiequelle da ist, werde ich immer dem Frieden hinterherhängen, ich werde immer einen Kampf haben.

Aber ich erlebe in den grössten Verfolgungen, ich erlebe eine Christenverfolgung persönlich seit über 25 Jahren, da jauchze ich mittendrin, ich liebe meine Erzfeinde, ja. Mein Erzfeind ist mir kürzlich begegnet, der mich schädigt seit Jahrzehnten, jährlich um Millionen, weil ich mache grosse Spielfilme, der geht mir nach, der verfolgt mir jeden Film, aus jedem Kino, aus jedem Festival, aus jedem Geschäft. Und der ist mir zum ersten Mal begegnet diese Tage. Ich konnte ihm aus dem Frieden, der in mir pulsiert, aus dieser Kraft stand ich ihm zum ersten Mal gegenüber, nehm ich ihn zuerst so bei den Schultern, sag ich so mein Freund, jetzt möchten wir uns zuerst einmal umarmen, hab ich ihn gedrückt und zwar nicht als Show, da bin ich Arm in Arm mit ihm gelaufen 20 Meter, hab ihm gesagt, nur dass zwischen uns alles klar ist, ich liebe Sie, ja. Ich liebe Sie.

Dann ist er völlig erstarrt, das ist alles nur Rhetorik, das gibt es nicht, das gibt es nicht. Hab ich ihm gesagt: Ihr Problem ist, Sie kennen die Liebe Gottes nicht, Sie kennen die Liebe nicht. Sie haben nie erfahren, dass man lieben kann, auch in schwierigsten Umständen. Aber der Friede, der in mir treibt, den ich jetzt seit Jahrzehnten wie ein Wellenreiter mitgehe mit dieser Kraft, die mich willig macht mit der Willigkeit Gottes, kann ich den Mann umarmen und dann hat er mich angeschaut.

Und das könnte ich jetzt Stunden erzählen, ich hatte Feinde, tausende, die heute Freunde sind. Warum? Weil in mir eine Energie schwingt, weil ich kraftorientiert begonnen habe zu leben. Ich habe dieses Geheimnis gefunden und habe es tausenden beigebracht und heute bringen wir es tausenden von Menschen bei und diese Energie ist der Weg, die Ursache, warum wir Frieden haben, der Friede geht uns als Weg, begleitet uns. Es ist nicht ein Ziel, das wir irgendwann erreichen. Das ist unser Startkapital, unser Weg, unsere Energie in allem.

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